ESP32AI.ME
ein Labor für kleine ESP32-Geräte

Kleine Geräte, eines nach dem anderen.
Das Radio für dein Küchenregal läuft heute.

Ich schreibe Systeme für kleine ESP32-Geräte und sage offen, wie weit jedes ist: Ein Radiowürfel fürs Küchenregal läuft heute, ein kleines LoRa-Funkgerät ist im Test, ein größerer Bildschirm wartet in der Werkstatt. Die Hardware kaufst du fertig, das System spielst du aus dem Browser auf, und es meldet sich bei niemandem — es spricht nur mit dem, was du gewählt hast: das Radio mit seinen Sendern, Biper mit anderen Bipern.

Was auf der Werkbank liegt

Alles, was ich veröffentliche, und der Stand, den jedes davon gerade hat.

Läuft heuteVeröffentlicht, von dieser Seite aufgespielt, jeden Tag in Gebrauch.

Läuft heute · 0.4.1

Open Radio

System: kostenlos · Hardware: M5Stack Core2, etwa 50 € (220 zł)

Ein Radio fürs Küchenregal. Du wählst einmal mit dem Handy neun von 236 Sendern, danach tippst du nur noch auf den Bildschirm. Ohne Internet rauscht der Würfel trotzdem, weiß, rosa oder braun, zum Schlafen oder zum Arbeiten. Mit einem kleinen Sensor zeigt er CO₂ und schreibt einen Satz über die Luft. Über dich nie.

  • 236 Sender
  • in 2 Minuten aufgespielt
  • Rauschen: weiß, rosa, braun
  • kein Konto, keine Cloud
  • frei zum Kopieren und Ändern
  • System-Downloads bisher
Aufspielen (2 min)Schau, was er kannWo du den Würfel kaufst ↓vom Computer, per USB-Kabel · Chrome oder Edge

Siebzig Sekunden vom Karton bis zur Musik: der QR-Code, das Handy, auf dem du deine neun Sender auswählst, und dann zwölf Ansichten zum Antippen, gezeichnet von demselben Code, der auch auf dem Würfel zeichnet.

ohne Ton · 1920×1080 · MP4 und WebM von meinem eigenen Server, kein YouTube und kein Tracking

Für Neugierige · technische Details
Gerät
M5Stack Core2 v1.3, ein fertiger Würfel mit Bildschirm, Lautsprecher und Akku
Chip
ESP32-D0WDQ6-V3, zwei Kerne mit 240 MHz, 8 MB Arbeitsspeicher
Bildschirm
2 Zoll, 320 × 240, Touch
Ton
eingebauter Lautsprecher; ein Bluetooth-Lautsprecher lässt sich im Menü koppeln
Netz
WLAN 2,4 GHz; keine Cloud dahinter
Sensoren
Port A: ENV Pro (BME688, 99 zł) oder CO2 Unit (SCD40, 159 zł); optional
Sender
236 in Version 0.4.1, gezählt in der Release-Datei, nur MP3-Streams
Lizenz
GPL; die Quellen liegen neben der Binärdatei, mit einem schriftlichen Angebot, das drei Jahre gilt
Aufspielen
zwei Dateien aus dem Browser: 0x0 löscht, 0x10000 behält deine Einstellungen

Die Messungen stehen auf der Technikseite, jede Version in der Versionsgeschichte.

Technikseite Änderungen Alle 236 Sender Luftsensoren Repository ↗

Im Test, Installer offenAufspielen kannst du es schon; was belegt ist und was nicht, schreibe ich daneben.

Im Test · Installer offen · 0.9.0

Biper

System: kostenlos · Hardware: M5Stack Unit C6L, Preis auf der Kit-Seite · LoRa-Mesh, funktioniert ohne Netzabdeckung und ohne Internet

Ein kleines Funkgerät für kurze Textnachrichten, wenn kein Netz da ist. Die Nachrichten springen über LoRa von Gerät zu Gerät, und der Bildschirm ist eine Seite, die das Gerät an dein Handy schickt. Zwei Geräte mit dem System von dieser Seite haben am 17. und am 20. August miteinander gesprochen; vier weitere liegen auf der Werkbank und sollen zeigen, dass sich das wiederholen lässt.

  • LoRa 868 MHz · keine SIM, kein Abo
  • dein Handy ist der Bildschirm
  • kein Konto, keine Cloud
  • auf Basis der offenen MeshCore-Firmware
Installer (5 min, EN)Zum Projekt (EN)vom Computer, per USB-Kabel · Chrome oder Edge
Daneben im gleichen Maßstab: eine 5-zł-Münze und eine AA-Batterie. Das Gehäuse misst 56 × 24 mm, genau so breit wie die Münze.
Für Neugierige · technische Details
Gerät
M5Stack Unit C6L, ein kleines Funkgerät, 24 mm breit, zwei Antennen
Funk
LoRa 868 MHz im MeshCore-Netz, das seine Nutzer selbst aufgebaut haben; dein Handy hängt sich über das eigene WLAN des Geräts dran
System
Biper 0.9.0 auf MeshCore; seit 0.9.0 ohne Bluetooth, und die Seite mit dem Panel ist im Gerät gespeichert
Installer
im Browser; die Datei wird vor dem Schreiben Byte für Byte geprüft; wahlweise lässt sich das unveränderte MeshCore aufspielen
Belegt
17. Aug.: erste Nachricht zwischen zwei Geräten mit dem System von dieser Seite; 20. Aug.: in beide Richtungen mit meinem System (nicht dem unveränderten MeshCore)
Noch nicht belegt
Wiederholbarkeit auf Geräten, die ich nie in der Hand hatte; vier neue fangen mit einer Sichtprüfung an
Quellcode
öffentliches Repository github.com/fiedoruk/biper-lora; die MeshCore-Firmware darunter ist ebenfalls offen

Die Projektseite führt den Stand der Tests Punkt für Punkt, mit Datumsangaben und Fotos.

Fortschritt und Belege (EN) Was du kaufen musst (EN) Anleitung (EN) Repository ↗

Im Test · fast fertig · 0.1.0-rc15

RADBOX

System: kostenlos · Hardware: derselbe M5Stack Core2

Derselbe Würfel, andere Aufgabe: Er zählt die WLAN-Netze und Bluetooth-Geräte um sich herum und zeichnet, was sich seit dem letzten Scan bewegt hat. Wie viele es sind, zeigt er; wem sie gehören, erfährt er gar nicht erst.

  • WLAN 2,4 GHz + BLE · standardmäßig passiv
  • neun Instrumente
  • keine Namen, keine MAC, keine BSSID
  • kein Konto, keine Cloud
  • offene Lizenz · Quellcode auf Anfrage
Aufspielen (1 min, EN)Schau, was er tut (EN)vom Computer, per USB-Kabel · Chrome oder Edge
Der Würfel mit echten Bildschirmen der Instrumente.
Für Neugierige · technische Details
Gerät
derselbe M5Stack Core2 v1.3; es passt immer nur ein System auf den Würfel, du entscheidest also beim Aufspielen
Scannen
standardmäßig passiv; der Deep Scan, von Hand eingeschaltet, sendet höchstens vier Sekunden lang normale BLE-Scan-Anfragen
Bildschirm
neun Instrumente auf 320 × 240
Privatsphäre
keine Namen, keine MAC, keine BSSID; er identifiziert weder Geräte noch Personen und findet auch keine Kameras oder Wanzen; das steht auch auf dem Gerät selbst
Lizenz
Apache-2.0; noch kein öffentliches Repository, Quellcode auf schriftliche Anfrage

Der Release Candidate hat auf seiner Seite einen kurzen Film.

Was er tut (EN) Aufspielen (EN)

In der WerkstattHier gibt es nichts herunterzuladen, und für nichts davon gibt es einen Termin.

Tab5 — Anwendungen statt eines einzigen Systems

Ein viel größeres Gerät und eine andere Idee: System und Anwendungen werden getrennt sein, du wählst also auf dem Bildschirm eine aus, statt alles neu aufzuspielen. Diesen Auswahlbildschirm haben andere schon geschrieben; da schließe ich mich lieber an, als einen eigenen zu bauen.

Weitere Systeme für den Core2

Derselbe Würfel, andere Systeme, für Leute, die etwas anderes wollen als Radio.

Geräte, die hier gebaut werden

Der nächste Schritt nach fertigen Würfeln: eigene Geräte, in hier gedruckten Gehäusen, mit Systemen, die dafür geschrieben werden.

Sobald sich etwas aufspielen lässt, rückt es auf dieser Tafel nach oben.

So funktioniert es

Dieselben drei Schritte für alles auf dieser Tafel.

Ein Karton aus dem Laden

Bildschirm, Lautsprecher und Akku drin, Gehäuse drumherum. Nichts zu löten.

Ein Klick im Browser

USB-Kabel einstecken, Seite öffnen, auf Aufspielen drücken. Kein Programm, kein Konto. Von einem Computer aus in Chrome oder Edge; das Kabel muss bis zu ihm reichen.

Es läuft

Ein paar Minuten später tut das Gerät seine Arbeit von allein. Wenn es dein WLAN braucht, fragt es einmal, beim ersten Start. Es meldet sich nie bei mir.

Warum es so wenig einzustellen gibt

Der übliche Weg zu so einem Gerät: einen Bildschirm aussuchen, löten, mit Programmierwerkzeugen kompilieren und nach Treibern suchen. Diesen Weg gehe ich einmal, für ein ganz bestimmtes Gerät, damit du ihn nie gehen musst. Das System ist von Grund auf für genau diese eine Hardware geschrieben, und deshalb bleibt sehr wenig einzustellen und sehr wenig, was schiefgehen kann.

Die Hardware

Fertige Geräte, im Laden gekauft, und was auf welchem läuft. Eigene Bauten kommen später, auf die Tafel oben.

  • M5Stack Core2

    Läuft heute

    Ein Würfel so groß wie eine Streichholzschachtel: Bildschirm, Lautsprecher, Akku und Gehäuse. Etwa 50 € oder 220 zł.

    Läuft heute: Open Radio und RADBOX (im Test), immer nur eines

  • M5Stack Unit C6L

    Im Test

    Ein kleines weißes Funkgerät mit winzigem Bildschirm und zwei Antennen; dein Handy ist der Bildschirm. Preis und Läden auf der Kit-Seite.

    Läuft heute: Biper (im Test)

  • M5Stack Tab5

    In der Werkstatt

    Ein 5-Zoll-Tablet mit einem viel schnelleren Chip; ein Kamera-Akku kommt separat hinein.

    Läuft heute: noch nichts

Vergleich der Würfel
MerkmalM5Stack Core2Läuft heuteM5Stack Tab5In der Werkstatt
Was heute darauf läuft(besser) Open Radio und RADBOXRADBOX noch im Test; immer nur ein Systemnoch nichtsBiper läuft auf seinem eigenen kleinen Funkgerät, dem Unit C6L
ChipESP32-D0WDQ6-V3zwei Kerne, 240 MHz(besser) ESP32-P4zwei Kerne mit 360 MHz, dazu ein sparsamer
Arbeitsspeicher8 MB(besser) 32 MBviermal so viel Platz
Bildschirm2 Zoll, 320 × 240(besser) 5 Zoll, 720 × 1280etwa zwölfmal so viele Pixel
Akku(besser) eingebaut, 500 mAhspielt, sobald du ihn auspackstnicht dabeibraucht einen Kamera-Akku, den du separat kaufst, und läuft damit etwa 6 Stunden
Ton über Bluetooth(besser) eingebautauf diesem Weg spielt Open Radio über einen Bluetooth-Lautsprecherüber einen Adaptersein eigenes Bluetooth kann keinen Ton übertragen, also kommt ein kleiner Transmitter in die Kopfhörerbuchse, etwa 14–19 €
WLAN2,4 GHz(besser) Wi-Fi 6, 2,4 GHzauf einem eigenen Funkchip
Kamerakeine(besser) 2 MP
USBnur zum Computer(besser) dazu eine große USB-A-Buchsefür eine Tastatur oder ein Gamepad
Was er kostet(besser) etwa 50 €alles im Kartonetwa 65 €nur der Bildschirm; mit dem Akku und dem Adapter aus den Zeilen darüber kommst du auf rund 90–95 €

Auf dem Handy lässt sich die Tabelle seitlich verschieben →

Nicht alles kommt rein. Das Waveshare ESP32-S3-Touch-AMOLED-1.8 hatte einen schönen Bildschirm und keinen Akku, also blieb es draußen.

Wo du den Core2 kaufst

Bezahlte Partnerschaft · Botland ist Partner dieses Projekts. Kauf den Würfel, wo du willst — das System funktioniert genauso.

Botlandetwa 220 zł · Versand aus Polen ↗M5Stacketwa 50 € · der Laden des Herstellers ↗
Für Neugierige · die zwei Würfel nebeneinander, und warum gerade diese

Warum diese Würfel

Ich nehme nicht das erstbeste Board, das zufällig einen Bildschirm hat, und an eine Marke bin ich nicht gebunden. Ein Würfel kommt erst auf diese Tafel, wenn schon alles drinsteckt: Bildschirm, Ton, Strom und ein Gehäuse.

Dann kommt der Teil, den niemand sieht. Diese Chips sind klein, also gibt es keinen Platz für Verschwendung: Jedes Kilobyte ist abgezählt, und eine Funktion, die nicht hineinpasst, wird schlicht nicht ausgeliefert. Und wenn etwas schiefgeht, versucht es das System von selbst noch einmal, ohne Neustart und ohne Handy in der Hand.

Was ESP32 eigentlich ist

Ein Chip etwa so groß wie ein Fingernagel, mit WLAN und Bluetooth schon drin, für ein paar Euro. Er steckt in Tausenden von Dingen, die niemand Computer nennt: in smarten Steckdosen, Sensoren, Spielzeug. Alle Geräte auf dieser Seite sind um so einen Chip herum gebaut, und deshalb können sie klein und billig sein und ohne Computer oder Handy in der Nähe arbeiten.

ein Chip von Espressif
ESP32 ist eine Familie, kein einzelner Chip
Xtensa + RISC-Vzwei Architekturen in einer Familie
S · C · PLeistung · Preis · kein Funk
C3 · C6 · S3 · P4das alles sind ESP32
2,4 GHzWLAN in den Serien, die Funk haben
P hat keinen Funkein reiner Prozessor, für Bildschirme
ein paar Euroso viel kostet einer
Gebaut mit
EspressifEspressifESP32 · ESP32-P4
M5StackM5StackCore2 · Tab5
ArduinoArduinoframework
PlatformIOPlatformIObuild

Vier Regeln für alles hier

Sie gelten für alles auf dieser Tafel, egal für welches Gerät.

Kein Konto, niemals

Nicht beim Aufspielen, nicht später.

Nichts aktualisiert sich selbst

Eine neue Version kommt nur, wenn du sie aufspielst. Keine Überraschungen über Nacht.

Nichts über dich verlässt das Gerät

Das Gerät verbindet sich mit dem, wofür du es benutzt, und mit nichts sonst. Keine Telemetrie, nichts geht an mich.

Das Rezept liegt bei

Den Quellcode jedes Systems kannst du lesen, ändern und neu bauen: neben dem Download oder auf schriftliche Anfrage, wo die Lizenz das so vorsieht.

Wer das schreibt und woher der Name kommt

ESP32 ist der Chip. .me ist der Punkt: Das Gerät gehört dir, das System spielst du selbst auf, und es meldet sich bei niemandem. ai sagt, wie der Code entsteht: von KI-Agenten, unter meiner Aufsicht. Drei Modelle von drei Firmen, jedes für etwas anderes; die Seite jedes Systems sagt, was dafür benutzt wurde. Jede Entscheidung und alles, was bei dir ankommt, habe ich freigegeben, und ich stehe dafür gerade.

AnthropicClaude
OpenAIGPT
KimiK
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