ESP32AI.ME
hier anfangen

Noch nie etwas auf ein Gerät aufgespielt?
Genau dafür ist diese Seite da.

Alles hier läuft nach demselben Muster: Du kaufst ein fertiges Gerät im Laden, schließt es an einen Computer an, klickst hier auf der Seite des gewünschten Systems auf „Aufspielen“ und wählst das Gerät in der Liste aus, die der Browser zeigt. Ein paar Minuten später arbeitet es ohne Computer. Kein Konto, nichts zu löten. Manche Computer erkennen das Gerät erst, wenn du einen kleinen Treiber installiert hast – und das nur ein einziges Mal. Wo du ihn findest, steht weiter unten.

Der ESP32 in einer Minute

Ein Chip etwa so groß wie ein Fingernagel, meist mit WLAN und Bluetooth schon drin. Er kostet ein paar Euro und steckt in Tausenden von Dingen, die niemand Computer nennt: in smarten Steckdosen, Sensoren, Spielzeug, Wetterstationen. Ein fertiges Gerät mit Bildschirm und Gehäuse kostet mehr.

Ein Gerät ist dieser Chip in einem Gehäuse, meist mit Bildschirm und Akku, fertig zu kaufen. Hier heißen solche Geräte Würfel, egal welche Form sie haben. Das System schreibe ich: den Teil, der dafür sorgt, dass das Gerät genau eine Sache gut macht. Du spielst das System einmal selbst auf, und es bleibt, bis du ein anderes aufspielst.

Für Neugierige · ESP32 ist eine Familie, kein einzelner Chip

Der Name deckt mehrere Chipfamilien ab. Der ursprüngliche ESP32 hat zwei Xtensa-Kerne, die C-Serie ist billiger und nutzt RISC-V, die S-Serie ist schneller und hat mehr Speicher, und die P-Serie ist leistungsstärker und für Bildschirme gebaut, hat aber kein eigenes WLAN und kein Bluetooth. Austauschbar sind sie nicht: Ein System für einen Chip läuft auf keinem anderen. Welcher Chip in welchem Würfel steckt, steht auf der Seite mit den Würfeln.

Wähl nach dem, was du willst, nicht nach dem Chip

Jede Zeile ist etwas, das ein Würfel für dich tun kann; daneben stehen der aktuelle Stand und die Versionsnummer. Wo es noch nichts aufzuspielen gibt, fehlt der Knopf.

  • Ich will Radio in der Küche

    einsatzbereit · 0.4.2

    Ein Würfel, der polnische Radiosender spielt – und weißes Rauschen statt Stille, wenn das Internet ausfällt.

  • Ich will jemanden erreichen, wo es kein Netz gibt

    einsatzbereit · 0.9.2

    Zwei kleine Funkgeräte, die kurze Nachrichten über LoRa hin- und herschicken – Funk mit großer Reichweite, ohne SIM-Karte. Der eigentliche Bildschirm ist dein Handy, verbunden über das eigene WLAN des Funkgeräts. Keines der Funkgeräte hat einen Akku; Strom kommt aus einem USB-Netzteil oder einer Powerbank. Sie nutzen 868 MHz, in Europa lizenzfrei; anderswo prüf vorher die Regeln vor Ort.

  • Ich will eine ruhige Übersicht mit dem Wetter von heute

    einsatzbereit · 0.5.2

    Wetter und Luftqualität auf elektronischem Papier. Zwischen zwei Bildwechseln bleibt das Bild ohne Strom stehen; das Gerät selbst muss trotzdem geladen werden.

  • Ich will sehen, wie viel hier gefunkt wird

    im Test · 0.1.0-rc15

    Derselbe Würfel wie beim Radio; hier zählt er die WLAN-Netze und Bluetooth-Geräte um sich herum. RADBOX ersetzt das Radio, bis du es wieder aufspielst.

  • Ich will alte Adventures auf einem Fünf-Zoll-Bildschirm

    in der Werkstatt

    Point-and-Click-Spiele aus den Neunzigern, von einer Speicherkarte, ohne Internet.

    noch nichts zum Aufspielen
  • Ich habe schon ein Gerät und eine eigene Datei

    einsatzbereit · 0.3.2

    Der Installer spielt deine eigene Datei genauso auf wie meine.

Du weißt nicht, welches Gerät du kaufen sollst?

Was jedes Gerät kann, was darauf läuft und was es kostet. Hilfreich, egal ob du schon eines hast oder gerade dein erstes kaufst.

So geht das Aufspielen – und was schiefgehen kann

Drei Schritte, für alles hier dieselben. Danach die fünf Dinge, an denen es wirklich hakt – alle lassen sich aus dem Weg räumen, und keines macht das Gerät kaputt.

Ein Würfel aus dem Laden

Wird fertig gebaut geliefert, im geschlossenen Gehäuse; nichts zu löten.

Ein paar Klicks im Browser

Verbinde das Gerät per USB-Kabel mit einem Computer, öffne hier die Seite des gewünschten Systems und klick auf „Aufspielen“. Der Browser zeigt dann, was angeschlossen ist: Wähl das Gerät aus und bestätige. Kein Konto; manche Computer brauchen beim ersten Mal einen kleinen Treiber.

Es läuft

Ein paar Minuten später arbeitet das Gerät ohne Computer. Wenn es dein WLAN braucht, fragt es beim ersten Start einmal danach. Es meldet sich nie bei mir.

vom Computer, per USB-Kabel · Chrome, Edge oder Opera (Firefox ab 151, ungeprüft)

Fünf Stolpersteine

  1. Das Kabel lädt nur

    Viele USB-C-Kabel führen Strom, aber keine Daten: Das Gerät leuchtet, der Browser sieht nichts. Nimm ein Kabel, über das du schon einmal Dateien auf einen Computer kopiert hast, zum Beispiel das Kabel einer externen Festplatte. Daran scheitert der erste Versuch am häufigsten.

  2. Der Computer braucht einen Treiber

    Manche Computer erkennen das Gerät erst, wenn du einen kleinen Treiber installiert hast. Das musst du nur ein einziges Mal tun. Windows und macOS brauchen ihn öfter als Linux. Die Installationsseite des Radios erklärt die Treiberinstallation Schritt für Schritt und verlinkt die Datei: so installierst du den Treiber.

  3. Ein anderes Programm belegt den Anschluss

    Die Arduino-IDE, ein serieller Monitor, ein zweiter Browser-Tab mit offenem Installer: Den Anschluss kann immer nur ein Programm belegen. Mach das andere Programm zu und klick noch einmal auf „Aufspielen“.

  4. Der Browser kann es nicht

    Zum Aufspielen braucht der Browser Web Serial, den Teil, der über das Kabel mit dem Gerät redet. Chrome, Edge und Opera am Computer können es; Safari nicht, und auf iPhone und iPad kann es kein Browser. Firefox kann es ab Version 151 und Chrome auf Android ab Version 148, aber beides habe ich selbst nicht geprüft. Das liegt am Browser, nicht an deinem Gerät.

  5. Das Aufspielen bricht mittendrin ab

    Kaputt ist nichts. Ein halb aufgespieltes System startet einfach nicht, und das Gerät kann tot wirken, bis du fertig bist. Beschädigen kannst du es so nicht: Zieh das Kabel ab, steck es wieder an und starte das Aufspielen neu.

Kommst du nicht weiter? Schreib mir (EN) – hier antwortet ein einzelner Mensch, also rechne mit einem Tag.

Für Neugierige · was der Installer tatsächlich prüft

Bevor er etwas schreibt: Größe und SHA-256 jeder Datei, Adressen ohne Überschneidung, nichts hinter dem Ende des Speichers und im Image-Header derselbe Chip, der am Kabel geantwortet hat.

Nach dem Schreiben meldet der Chip die MD5-Prüfsumme (ein weiterer Fingerabdruck) dessen, was tatsächlich angekommen ist, und die Seite vergleicht sie mit der Prüfsumme dessen, was sie geschickt hat. Stimmen die beiden Prüfsummen nicht überein, sagt dir die Seite das, statt Erfolg zu melden.

Zwölf Wörter, die dir begegnen

Jedes Wort so erklärt, wie es hier gemeint ist.

ESP32
Die Chipfamilie in all diesen Geräten; die meisten haben WLAN und Bluetooth schon drin.
System, auch Firmware
Das Programm, das das ganze Gerät steuert. Immer nur eines: Ein zweites ersetzt das erste.
Aufspielen, auch Flashen
Dieses Programm über ein Kabel ins Gerät schreiben. Ein paar Minuten, beliebig oft wiederholbar.
Datenkabel
Ein USB-Kabel, das Daten überträgt, nicht nur Strom. Von außen sieht es aus wie ein reines Ladekabel, darauf fällt jeder einmal herein.
Web Serial
Der Teil eines Browsers, der über das Kabel mit einem Gerät redet. Chrome, Edge und Opera am Computer haben ihn; Firefox ab Version 151, von mir ungeprüft.
Treiber
Ein kleines Programm, damit dein Computer das Gerät am Kabel erkennt. Manche Computer brauchen ihn einmal.
Prüfsumme (z. B. SHA-256)
Der Fingerabdruck einer Datei – gleicher Abdruck, gleiche Datei. So erkennt der Installer, dass nichts vertauscht wurde.
WLAN 2,4 GHz
Das ältere Band, das weiter durch Wände kommt. Diese Chips können nur das, auch die mit Wi-Fi 6, dem neueren Standard.
Bluetooth
Zwei Dinge teilen sich den Namen: Das ältere überträgt Ton, das neuere (BLE) nur kleine Nachrichten.
LoRa und Mesh
Funk, der sehr wenig Daten sehr weit trägt, ohne SIM. Mesh: Jedes Gerät gibt weiter, was es hört.
E-Papier
Ein Bildschirm, der sein Bild ohne Strom hält und Licht zum Lesen braucht, wie Papier.
Open Source, GPL, MIT
Zum Essen gibt es das Rezept dazu. MIT erlaubt fast alles damit; GPL stellt eine Bedingung: Gib diese Freiheit weiter.

Vier Regeln für jedes System auf dieser Website

Sie gelten für jedes System, das ich veröffentliche, und für jedes, das noch kommt.

Kein Konto, niemals

Nicht beim Aufspielen, nicht später.

Nichts aktualisiert sich selbst

Eine neue Version kommt nur, wenn du sie aufspielst. Keine Überraschungen über Nacht.

Dein Gerät schickt mir nichts

Das Gerät verbindet sich nur mit dem, was es für seine Aufgabe braucht, etwa mit den Sendern, die du hörst, dem Wetterdienst oder dem zweiten Funkgerät deines Biper-Paars. Keine Nutzungsberichte, nichts geht an mich.

Das Rezept liegt bei

Den Quellcode jedes Systems kannst du lesen, ändern und neu bauen: neben dem Download oder auf schriftliche Anfrage, wo die Lizenz das so vorsieht.

Wie geht es weiter?

Wenn du lieber erst liest: Auf der Startseite steht alles, was ich veröffentliche, und neben jedem Eintrag, wie weit er ist.